Reisebericht Kreidesee Hemmoor März 2005
 

Zu den beiden Bekloppten der letzten Reise (siehe Reisebericht „Vereinsfahrt 04 Ägypten “) hat sich ein weiterer hinzugesellt („Ich tauche meine Ventury-Maske und wenn ich noch so doof aussehe weiter“).

Diesmal sollte die Reise Richtung Norden führen in die Nähe von Hamburg (ich hoffe uns wurde abgenommen das wir nicht auf die Reeperbahn gehen wollen).

Also wurde ein Termin besprochen, diese nur ca. 17-mal korrigiert und verschoben und am 29.03.05 endlich das Fahrzeug nebst Anhänger gepackt.

Ca. 1,2 Tonnen Material haben die drei in den Anhänger gestopft und sich über die max. Geschwindigkeit von ca. 35 KMh gewundert.

Geplant waren viele schöne und auch tiefe Tauchgänge in Hemmoor, das die drei schon mehrfach bereist hatten und gut kennen?!

Nach monatelanger Planung und ca. 250 Tabellenberechnungen für die max. Tiefe von ca. 150m, stellten alle fest, dass der See überhaupt nicht so tief ist. Also einfach den altbewährten Tauchcomputer eingepackt und durch gezielten Einkauf von Hotelgutscheinen für das Taucherhotel „Zur Linde“ in Hechthausen/Bornberg, nahe dem Kreidesee in Hemmoor bestens eingecheckt.

Dieses kleine Hotel (10 DZ / 2 EZ / 1 APP) wird durch die Eigentümer die Fam. Hörstensmeier geführt und geleitet.

Nette kleine gut eingerichtete Zimmer mit Duschbad, alles im 1. OG (also für die Fußfaulen von Euch optimal), Frühstück im ausreichenden Maße und eine immer nette und freundliche Bedienung durch die Familie.

Besonders zu bemerken ist der Trockenraum im Hotel in dem man auf Erdgeschossniveau alle seine Tauchsachen (wir sind mit dem Anhänger bis an die Tür gefahren) bequem und sicher bunkern kann.

 

Ausgepackt und sofort wieder losgefahren zum „Tauchersee“ wagten die drei „Verwegenen“ den ersten Tauchgang vom Einstieg „Eins“ aus. Geplant und durchgeführt wurde die Tauchstrecke bis zum Einstieg 3 / Rüttler, Treppe unterhalb des Rüttlers und wieder zurück bis zum Einstieg.

Max Tiefe bei diesem Tauchgang lag bei etwas über 45 m (Tiefe + Sichtweite).

Besonders ist uns am See auch aufgefallen, dass der Einstieg 3 durch die Betreiber komplett neu gestaltet war, hier kann man jetzt angenehm eine neue Treppe benutzen und es können sich Aufgrund der Breite auch zwei Taucher begegnen. In der Nachoster-Woche fanden nicht sehr viele Taucher an den See, so dass wir durchgehend eine tolle Sicht von bis zu 15 Meter und mehr genießen konnten.

Ein Highlight war eine Kröte die sich auf über 35 Metern Wassertiefe unterhalb des Rüttlers in Pose stellte damit Hendrik „Ventury“ Hustert, drauf los knipsen konnte.

Unsere Abendessen nahmen wir einmal beim Chinesen ein und am zweiten Abend in einer Pizzeria direkt an der Hauptstrasse (hier hatten vorher noch nicht gegessen und waren super Positiv überrascht/ netter Service, lecker Essen.).

Taucht Tief!

Ralf , Hendrik und Franz